Biblioblog der Hochschule Hannover

22. November 2011
von Christian Hauschke
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Datenbank im Fokus: Statista

In der Reihe „Datenbank im Fokus“ möchten wir Ihnen Datenbanken vorstellen, die wir für Sie bereitstellen. Die erste Datenbank, um die es gehen soll, ist die Statistik-Datenbank Statista.

Was finden Sie in Statista?

In Statista sind statistische Daten verschiedener Quellen gesammelt. Sich selbst beschreibt Statista folgendermaßen:

Auf Statista.com finden Nutzer Statistiken zu über 60.000 Themen aus mehr als 10.000 verschiedenen Quellen. Statista deckt dabei 20 verschiedene Branchenkategorien von Agrarwirtschaft bis zu Verwaltung und Soziales ab. Statista bietet quantitative Fakten für Geschäftskunden sowie für Lehrende und Forscher an. […] Quellen dieser Zahlen und Daten sind vor allem Studien sowie Ergebnisse aus der aktuellen Marktforschung.

Eine wichtige Besonderheit an Statista sind die stets verfügbaren Metadaten und Quellenangaben. Sie können dort zum Beispiel folgende Statistik finden:

Betreuungsrelation an Fachhochschulen in Deutschland im Jahr 2009 nach Bundesländern

Betreuungsrelation an Fachhochschulen in Deutschland im Jahr 2009 nach Bundesländern

In der Beschreibung zu dieser Statistik – die übrigens in mehreren Formaten und Darstellungsarten exportierbar ist – werden Sie gleich auf den Ursprung dieser Zahlen verwiesen. In diesem Fall erfahren Sie, dass die Daten im Juni 2011 vom Statistischen Bundesamt auf S. 20 von Hochschulen auf einen Blick veröffentlicht wurden. Das Überprüfen der Daten und auch das Zitieren ist Ihnen somit möglich.

Einige der Statistiken in Statista sind frei recherchierbar. Wenn Sie den von der Bibliothek der Hochschule Hannover lizenzierten Zugang nutzen, haben Sie darüber hinaus Zugriff auf eine weitaus größere Menge an Daten. Sie können diesen lizenzierten Zugang im Campusnetz oder per VPN nutzen.

Sie haben Fragen zu Statista oder zum Zugang? Kontaktieren Sie uns!

28. Oktober 2011
von Christian Hauschke
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Werden gute wissenschaftliche Texte überhaupt kostenlos im Netz veröffentlicht?

Im Rahmen der Open Access Week 2011 möchten wir Ihnen verschiedene, häufig gestellte Fragen zum Open-Access-Publizieren (auch, aber nicht nur auf unserem Open-Access-Server SerWisS) beantworten. Wenn Sie darüber hinaus persönlich beraten werden möchten, wenden Sie sich bitte an serwiss@fh-hannover.de!


Qualität ist keine Frage des Mediums. Beispielsweise haben zwei der drei Medizin-Nobelpreisträger 2008 bereits Open Access publiziert und engagieren sich in den Boards von Open-Access-Fachzeitschriften. Und im Board der wirtschaftswissenschaftlichen Open-Access-Zeitschrift Economics sitzen gleich fünf Nobelpreisträger. Das Directory of Open Access Journals verzeichnet derzeit mehr als 7000 Open-Access-Fachzeitschriften.

Geht es um Open Access, kommt oft der Einwand, dass Peer Review (Begutachtung wissenschaftlicher Publikationen durch Experten im jeweiligen Fachgebiet) zwingend notwendig sei, um wissenschaftliche Qualität sicherzustellen. Open Access und Peer Review schließen sich jedoch nicht aus!

Nicht immer jedoch können Wissenschaftler auf die Publikationen selbst zugreifen, für die sie ein Peer Review durchgeführt haben. Daher hat sich die Initiative Research Without Walls gegründet:

Today, members of the research community must pay for access to read the very papers we peer reviewed, and aspiring researchers of limited means are locked out of knowledge essential to join the research community. In the age of Internet publishing, research that is reviewed by volunteers and often funded by the public should be freely available to all.

Die Initiative fordert dazu auf, Peer-Review-Tätigkeiten auf Open-Access-Publikationen zu beschränken. Die Zeichnung ist erst seit wenigen Tagen möglich. Doch schon jetzt sind verschiedene Unterzeichner gelistet, die bisher Reviews unter anderem für IEEE und ACM schrieben.

27. Oktober 2011
von Christian Hauschke
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Wer oder was garantiert, dass Open Access nicht eine vorübergehende Modeerscheinung ist?

Im Rahmen der Open Access Week 2011 möchten wir Ihnen verschiedene, häufig gestellte Fragen zum Open-Access-Publizieren (auch, aber nicht nur auf unserem Open-Access-Server SerWisS) beantworten. Wenn Sie darüber hinaus persönlich beraten werden möchten, wenden Sie sich bitte an serwiss@fh-hannover.de!


In Deutschland unterstützen u.a. die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Wissenschaftsrat, die Hochschulrektorenkonferenz, die Max-Planck-Gesellschaft, die Leibnizgemeinschaft und weitere große Wissenschaftsgesellschaften Open Access. Der britische Verlag BioMed Central, der seit vielen Jahren über 200 renommierte Open-Access-Fachzeitschriften herausgibt, hat ein so lukratives Geschäftsmodell, daß er 2008 von Springer Science+Business, dem zweitgrößten Wissenschaftsverlag der Welt, aufgekauft worden ist. Sowohl öffentlich finanzierte als auch kommerzielle Akteure weltweit bemühen sich in zahlreichen Initiativen um die nachhaltige Sicherung frei zugänglicher elektronischer Publikationen.

Auch in den politischen Parteien ist Open Access inzwischen Konsens. In alphabetischer Reihenfolge:

26. Oktober 2011
von Christian Hauschke
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Was sind meine Rechte als AutorIn?

Im Rahmen der Open Access Week 2011 möchten wir Ihnen verschiedene, häufig gestellte Fragen zum Open-Access-Publizieren (auch, aber nicht nur auf unserem Open-Access-Server SerWisS) beantworten. Wenn Sie darüber hinaus persönlich beraten werden möchten, wenden Sie sich bitte an serwiss@fh-hannover.de!


Auch wenn Sie Ihre Arbeit schon veröffentlicht haben (z.B. als gedrucktes Buch oder als Zeitschriftenaufsatz) können Sie in vielen Fällen digitale Kopien dieser Arbeit im Internet zugänglich machen. Zum Beispiel das Werk „Öffentlichkeitsarbeit : ein Ratgeber für Klein- und Mittelunternehmen“ von Siegfried Aberle und Andreas Baumert. 2002 erschien das Werk im Verlag C.H. Beck, nun erlaubte der Verlag die Veröffentlichung auf SerWisS, dem Server für Wissenschaftliche Schriften der Fachhochschule Hannover.

Wir beraten Sie gerne, damit Sie nicht versehentlich Urheber- oder andere Rechte verletzen. Übrigens sind in den letzten Jahren viele renommierte Wissenschaftsverlage weltweit dazu übergegangen, ihren AutorInnen Nutzungsrechte zu überlassen – manchmal nach Ablauf einer Frist von einigen Monaten, manchmal sofort.

25. Oktober 2011
von Christian Hauschke
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Meine Abschlussarbeit, mein Artikel kostenlos im Netz? Was bringt mir das?

Im Rahmen der Open Access Week 2011 möchten wir Ihnen verschiedene, häufig gestellte Fragen zum Open-Access-Publizieren (auch, aber nicht nur auf unserem Open-Access-Server SerWisS) beantworten. Wenn Sie darüber hinaus persönlich beraten werden möchten, wenden Sie sich bitte an serwiss@fh-hannover.de!


Wenn Sie Ihre Abschlussarbeit, Ihren Fachartikel oder die von Ihnen erstellten Lehrmaterialien frei im Internet zur Verfügung stellen, hat das für Sie und den Leser viele Vorteile. Ihre Arbeiten lassen sich mit Suchmaschinen finden:

Von KollegInnen, die am gleichen Thema arbeiten, von flüchtig Interessierten, von potentiellen Kooperationspartnern, von potentiellen Arbeitgebern. Ihr digitales Dokument kann sofort auf Stichworte durchsucht und einfach zitiert werden. Last but not least: Ihr Dokument bleibt langfristig verfügbar, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen. Letzteres gehört zu den (in den meisten Fällen für Sie kostenlosen) Leistungen von tausenden wissenschaftlichen Open-Access-Repositories und Open-Access-Zeitschriften weltweit.