Biblioblog der Hochschule Hannover

24. Oktober 2011
von Ann-Kathrin Christann
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Schätze entdecken – auch in der Bibliothek der FHH

Passend zum Motto „Schätze“ der diesjährigen Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek“ kann man seit heute in der Zentralbibliothek auf Schatzsuche gehen. Statt einer Karte benötigt man für diese Suche allerdings moderne Technik: Geocaching nennt sich die Schnitzeljagd mithilfe von GPS und Internet. Gesucht werden sog. Caches, kleine Behälter an besonderen Orten versteckt und auffindbar über Koordinaten oder kleine Rätsel.

Auch in einigen Standorten der TIB Hannover verstecken sich solche kleinen Schätze. Wer das Rätsel um die Lage der Hannoveraner Bibliotheks-Caches lösen möchte, surft zur Hobsy-Webseite und knobelt los.

24. Oktober 2011
von Christian Hauschke
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Literarischer Salon: Der Schwarm rupft fremde Federn

Wo wir schon über Open Access und Plagiate schreiben, darf ein Veranstaltungshinweis nicht fehlen: Der Literarische Salon der Leibniz-Universität Hannover ist heute zu Gast in der TIB/UB Hannover. Anke Domscheit-Berg (opengov.me, Berlin) und Tim Bartel (Wikia Deutschland, Köln) diskutieren, wie GuttenPlagWiki und VroniPlagWiki Wissenschafts-Poser entlarven.

Montag  |  24.10.2011  |  20 Uhr  |  Treffpunkt Bibliothek

  • Anke Domscheit-Berg (opengov.me, Berlin)
  • Tim Bartel (Wikia Deutschland, Köln)
  • Moderation: Jens Meyer-Kovac (Literarischer Salon)
Ort: TIB – Technische Universitätsbibliothek
Welfengarten 1b
Normenlesesaal / Alter Marstall
ggü. dem Hauptgebäude der TIB/UB
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 7 EUR / 4 EUR erm.

24. Oktober 2011
von Christian Hauschke
1 Kommentar

Meine Arbeiten kostenlos im Netz – werden die nicht ständig kopiert und unter fremden Namen veröffentlicht?

Im Rahmen der Open Access Week 2011 möchten wir Ihnen verschiedene, häufig gestellte Fragen zum Open-Access-Publizieren (auch, aber nicht nur auf unserem Open-Access-Server SerWisS) beantworten. Wenn Sie darüber hinaus persönlich beraten werden möchten, wenden Sie sich bitte an serwiss@fh-hannover.de!


Was im Internet steht, wird geklaut. Stimmt, doch auch Printpublikationen werden oft plagiiert. Und der Vorteil bei Open-Access-Publikationen ist: Illegitime Kopien können viel einfacher entdeckt werden!

In den Worten eines Beitrags im Wissenschaftsprogramm des Österreichischen Rundfunks (ORF):

Der Linzer Kulturphilosoph und Experte für Betrug in der Wissenschaft, Gerhard Fröhlich, setzt ganz auf Open-Access: “Eine effektive Plagiatsbekämpfung ist nur über eine voll digitalisierte Wissenschaftskommunikation möglich.”

Diese Vision erscheint logisch: Wenn alle neuen Texte im Netz verfügbar sind, verliert das Plagiieren seinen subversiven Status, Fakes werden offensichtlich und können sehr simpel überführt werden.

Dieselbe Schlussfolgerung zieht der Konstanzer Informationswissenschaftler Rainer Kuhlen im Zusammenhang mit der Guttenberg-Affäre:

So wie Software im Open-Source-Paradigma nicht zuletzt deshalb gegenüber der proprietären Software überlegen ist, weil Fehler schneller erkannt und korrigiert werden, so kann die durchgängige Offenlegung von wissenschaftlichen Werken in der elektronischen Version sehr schnell Plagiate erkennen lassen. Wenn Autoren davon ausgehen müssen, dass ihre Arbeiten offen für jedermann sein werden, wird größere Sorgfalt geübt werden. Zunächst einmal alle akademischen Schriften sollten verpflichtend elektronisch sofort öffentlich gemacht werden. Dazu bedarf es keiner Änderung im Urheberrecht.

24. Oktober 2011
von Christian Hauschke
5 Kommentare

Open Access Week 2011

Heute beginnt die Open Access Week 2011, die inzwischen fünfte internationale Aktionswoche (24. bis 30. Oktober 2011) zur Beförderung des freien wissenschaftlichen Publizierens. Open Access steht in diesem Zusammenhang für freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen. Aus der Budapester Open Access Initiative:

„Open Access meint, dass diese [= die wissenschaftliche, Anm. d. Red.] Literatur kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich sein sollte, so dass Interessierte die Volltexte lesen, herunterladen, kopieren, verteilen, drucken, in ihnen suchen, auf sie verweisen und sie auch sonst auf jede denkbare legale Weise benutzen können, ohne finanzielle, gesetzliche oder technische Barrieren jenseits von denen, die mit dem Internet-Zugang selbst verbunden sind. In allen Fragen des Wiederabdrucks und der Verteilung und in allen Fragen des Copyright überhaupt sollte die einzige Einschränkung darin bestehen, den jeweiligen Autorinnen und Autoren Kontrolle über ihre Arbeit zu belassen und deren Recht zu sichern, dass ihre Arbeit angemessen anerkannt und zitiert wird.“

Worum es bei Open Access geht und weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Informationsplattform Open-Access.net.

Die Bibliothek der Fachhochschule Hannover unterstützt die Angehörigen der FHH seit 2008 beim Publizieren durch Beratung und durch SerWisS, den Server für Wissenschaftliche Schriften der Fachhochschule Hannover. Dort können Angehörige der FHH ihre wissenschaftlichen Erzeugnisse veröffentlichen.

Vor der ersten Open-Access-Veröffentlichung tauchen immer wieder die selben Fragen auf. Einige werden wir versuchen, in dieser Woche kurz und mit Verweis auf weiterführende Materialien zu beantworten. Wenn Sie darüber hinaus persönlich beraten werden möchten, wenden Sie sich bitte an serwiss@fh-hannover.de!

18. Oktober 2011
von Christian Hauschke
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SerWisS am 19. Oktober 2011 kurzfristig außer Betrieb

Aufgrund von technischen Arbeiten wird der Server für Wissenschaftliche Schriften (SerWisS) morgen kurzfristig nicht erreichbar sein. Die Arbeiten beginnen um 7:00 Uhr und sollen spätestens um 9:00 Uhr beendet sein. Wir bitten Sie, den Ausfall zu entschuldigen!