Biblioblog der Hochschule Hannover

27. Februar 2013
von Christian Hauschke
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Citavi versendet neue Lizenzdaten

Die Citavi-Campuslizenz ist befristet. Citavi weist automatisch auf das Ende der Lizenzfrist hin, und zwar 60 Tage vor Ablauf der Frist.

Der Hersteller von Citavi, die Firma Swiss Academic Software, hat Ihnen am 25.02.2013 die neuen Lizenzdaten per Mail zugesandt. Mit diesen Lizenzdaten können Sie die Laufzeit von Citavi 3 Team bis zum 30.04.2014 verlängern.

Bitte prüfen Sie Ihre Mailbox, ob evt. die Nachricht mit den Lizenzdaten fälschlicherweise als Spam-Mail einsortiert wurde.

Falls Sie Ihre Mails an GMX, Web.de oder andere Freemailer automatisch weiterleiten lassen, prüfen Sie bitte den „Spamverdacht“- oder „Unbekannt“-Ordner. Wenn Sie definitiv keine neuen Lizenzdaten erhalten haben oder versehentlich die Lizenzmail gelöscht haben, können Sie über dieses Formular die Lizenzdaten erneut anfordern.

Auf unserer Webseite finden Sie weitere Informationen zu Citavi an der Hochschule Hannover, ebenso eine Übersicht der anstehenden Schulungstermine.

25. Januar 2013
von Ann-Kathrin Christann
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Citavi 3.4 ist da – die wichtigsten Neuerungen

Seit gestern, dem 24.01.13, steht Citavi 3.4 zum kostenlosen Download bereit.

update2

Wieder wurden viele kleine Fehler korrigiert, sowie das Programm um einige neue Funktionen und die Sprachauswahl um Italienisch erweitert. Die wichtigste Änderung betrifft sicherlich den Picker. Dieser steht nun auch für Acrobat XI bzw. Adobe Reader XI zur Verfügung und funktioniert mit Firefox Version 18 oder höher. Auch bei der Übernahme von Dokumenten mit dem Picker wurden einige Details verbessert; so werden automatisch bedingte Trennstriche aus Text, der aus dem Internet übernommen wird, nun selbstständig von ihm entfernt und die Unterschiede beim Einfügen wörtlicher Zitate zwischen Picker und Zitier-Funktion (Picker: mit Anführungszeichen, per Zitierfunktion ohne) wurden beglichen. Auch wird beim Einfügen von Zitaten in Word die Absatzformatierung von Word übernommen, so dass weniger Korrekturen an der Formatierung von Zitaten nötig werden.

Bei der Konvertierung von HTML-Seiten zu PDF traten in den vorherigen Versionen verschiedene Fehler und Probleme auf (z.B. fehlerhafte Darstellung von Bildern), diese werden mit dem Update behoben. Wie schon im Update auf die Version 3.3 wurde die Zusammenarbeit mit dem LaTeX-Editor LyX noch weiter verbessert. Eine detailierte Liste der Änderungen und Korrekturen finden Sie hier.

24. Januar 2013
von Christian Hauschke
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SerWisS: Download-Charts 2012

Die Bibliothek bietet allen Angehörigen der Hochschule – Lehrenden und Studierenden – die Möglichkeit, wissenschaftliche Arbeiten über den Dokumentenserver SerWisS zu veröffentlichen. Die Texte stehen nach ihrer Veröffentlichung weltweit im Internet zur Verfügung. Die Dokumente sind über Bibliothekskataloge und über die Suchmaschinen des WWW erschlossen und zugänglich.

Wie stark die Veröffentlichungen auf SerWisS tatsächlich genutzt werden, kann man in unseren „Download-Charts“ sehen.
Weiterlesen →

18. Januar 2013
von Christian Hauschke
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Semester-Garderobenschlüssel in der Zentralbibliothek: Anmeldung ab 21. Januar

Vom 21. Januar bis 01. Februar 2013 werden die Anmeldungen für die Semester-Garderobenschlüssel in der Zentralbibliothek angenommen. Die Benachrichtigungen erfolgen im Februar. Sobald Sie die Nachricht erhalten haben, können die Schlüssel auch entliehen werden. Schlüssel, die bis zum 16. März nicht abgeholt wurden, werden an Nachrücker vergeben.

17. Januar 2013
von Christian Hauschke
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Ein paar Fragen zu… Open Science!

Lambert Heller beschäftigt sich seit Jahren mit innovativen Formen der wissenschaftlichen Kommunikation. Seit Beginn dieses Jahres leitet er das neu gegründete Open Science Lab der TIB/UB Hannover.

Lambert Heller, was versteht man unter „Open Science“?

Vielleicht kann man das in Abgrenzung zu „Open Access“ erklären. Bei OA geht es ja darum, dass mit dem Internet wissenschaftliche Publikationen für alle frei zugänglich gemacht werden. Wenn man mal sieht, wie junge Wissenschaftler heute selbstverständlich in und mit dem Web arbeiten, z.B. mit Blogs und Wikis, könnte man sich fragen: Warum erst das fertige Ergebnis offen zugänglich machen? Denn darum geht es ja, wenn wir von Publikationen sprechen: Fertig beschriebene Forschungsergebnisse, z.B. als Artikel für Online-Journals. Open Science ist für mich ein Sammelbegriff für Forschung, die besser und schneller wird, indem sie die Möglichkeiten des Webs intensiv nutzt, und über immer weitere Strecken „in aller Öffentlichkeit“ stattfindet. Also auch die Zwischenstufen, wie das Beschreiben einer neuen Beobachtung in kurzen, vielleicht noch unvollständigen Blogpostings, Bearbeitungsschritte in einem Wiki, etc.

Das heißt, das Labor wird der Öffentlichkeit zugänglich? Wie profitieren die Forschenden davon?

„Das Labor wird zugänglich“ ist eine tolle Beschreibung, ja. Traditionelle Publikationen waren bestenfalls wie Glasvitrinen: Man konnte nur angucken, nicht anfassen. Heute ist vom „Executable Paper“ die Rede, das heißt Forschungsergebnissen, die mitsamt verknüpften Rohdaten, Open Source-Software zur Verarbeitung dieser Daten etc. kommen. Es ist, als stünde man im Labor des Forschers, an seiner Werkbank, und kann die Verarbeitung der Daten reproduzieren. Und das heißt eben auch Ergebnisse zu falsifizieren, oder aber zu variieren und so vielleicht die gewonnenen Erkentnisse zu erweitern.

Die Metapher „Labor“ hat nur den Nachteil, dass sie zu einseitig nach Naturwissenschaft klingt. Diese Entwicklung betrifft jedoch alle Disziplinen. Wenn ich z.B. eine literaturwissenschaftliche Untersuchung vor mir habe und ich die darin diskutierten Werke nicht nur lesen, sondern im digitalen Volltext durchsuchen kann, mit geeigneter Software den Wortschatz des Autors selbst unter die Lupe nehmen kann, dann verändert das meinen Zugang zu jener literaturwissenschaftlichen Untersuchung von Grund auf.

Was ist dabei konkret die Aufgabe des Open Science Labs?

Wir tauchen ein in die neuen digitalen Kommunikations- und Arbeitsweisen von Wissenschaftlern, und nehmen uns Probleme vor, deren Lösung uns interessant und machbar erscheint. Konkreter: Momentan haben wir in den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern eine sehr produktive „Facebookisierung“: Statt der traditionellen Orientierung an den Inhaltsverzeichnissen der Journals werden interessante neue Papers immer häufiger dadurch entdeckt, dass ForscherInnen sich wechselseitig auf sie hinweisen, vgl. SciRate (für Teilchenphysik-Papers bei arXiv), Mendeley oder PLoS Article Level Metrics.

Wie können Wissenschaftseinrichtungen oder z.B. Verlage ihren Forschern Profilseiten mit solchen Empfehlungs- und Entdeckungsfunktionen anbieten, die interoperabel sind, und sich von anderen ohne Restriktionen auswerten und nachnutzen lassen? Einige spannende Ansätze in diesem Bereich, z.B. VIVO, kennen wir bereits – wir wollen nun dabei helfen, sie auch in Europa bekannt und anwendungsreif zu machen.

Weitere Informationen zu Open Science: