Biblioblog der Hochschule Hannover

19. Dezember 2011
von Ann-Kathrin Christann
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Citavi 3 personalisieren – ausgewählte Add-Ons für Citavi kurz vorgestellt: „Suchen und ersetzen“

Wer mit Citavi arbeitet, kann den Umfang seines Programmes mithilfe der kürzlich eingeführten, kostenlosen Add-Ons um einige praktische Funktionen erweitern. Bisher veröffentlichte Add-Ons, deren Updates und neue Zusatzprogramme können im Citavi Add-On-Forum  eingesehen und kommentiert werden.

Add-On „Suchen und ersetzen“

Mit diesem Add-On können bestimmte Begriffe in den Titeleinträgen im Programmteil Literatur durchsucht und automatisch mit einem anderen Begriff ersetzt werden. So können beispielsweise die Schreibweise von Verlagsorten, Sonderzeichen oder Umlauten schnell und einfach vereinheitlicht werden. Wie jedes Add-On muss es derzeit noch von Hand in einen eigens dafür angelegten Ordner heruntergeladen und dort entpackt werden, die genaue Installationsanleitung findet sich ebenfalls im Forum.

Beim nächsten Start von Citavi findet man die neue Funktion im Reiter „Titel“, direkt unter der Suchen-Funktion.

 

In der sich öffnenden Suchmaske können nun zu suchender und einzusetzender Begriff eingegeben, sowie die zu durchsuchenden Textfelder ausgewählt werden.

Zusätzlich zu den voreingestellten, kann man auch noch eigene Zeichenäquivalente definieren. Die durchsuchbaren Felder lassen sich entweder komplett auswählen, durch einen Klick auf „In diesen Feldern suchen“, oder aber einzeln anhaken.

Durch einen Klick auf „Weiter“ wird erst einmal nur eine Suche durchgeführt und die Anzahl der betroffenen Titel angezeigt. Man kann aber auch sofort „Alle ersetzen“ auswählen. Führt man die Ersetzung durch, erfolgt nach Fertigstellung eine Rückmeldung, wie viele Ersetzungen stattgefunden haben.  Die Titel werden allerdings nicht in einer Auswahl angezeigt, möchte man sie danach noch einmal betrachten, muss man sie entweder von Hand oder über die klassische Suchfunktion heraussuchen.

Derzeit können einige Textfelder noch nicht durchsucht werden, Inhaltsverzeichnisse und Abstracts fehlen beispielsweise noch. Weiterentwicklungen und Erweiterungen dieses Add-Ons sind aber geplant.

Von der Funktion des Suchen/Ersetzens gänzlich ausgenommen sind die Felder, über die Citavi Listen anlegt; Schlagwörter, Verlagsnamen, Zeitschriftentitel usw. (vollständige Übersicht: Reiter „Listen). Bei diesen können automatische Korrekturen und Anpassungen über eben diese Listen erfolgen.

6. Dezember 2011
von Ann-Kathrin Christann
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Geocaching in Hannovers Bibliotheken

Wer in der nächsten Zeit nicht nur Bibliothekare, sondern auch Besucher scheinbar ziellos durch die Zentralbibliothek streifen sieht, der hat wahrscheinlich einen Geocacher entdeckt. Die Hannoveraner Geocache-Landschaft ist nun nämlich um drei Schätze reicher: in der Zentralbibliothek und an zwei Standorten der TIB kann man die ersten Rätsel der Hobsy-Cache-Reihe lösen. Ein GPS ist dafür ausnahmsweise nicht zwangsläufig nötig – wer ein bisschen Wissen über die Bibliotheken, vor allem aber Lust auf ein wenig Knobeln mitbringt, der hat gute Chancen die „Schätze“ zu heben.

Eine Übersicht über die Reihe ist auf der Hobsy-Webseite zu finden. Immer mal wieder Nachschauen lohnt sich, denn weitere Caches sind geplant.

 

22. November 2011
von Christian Hauschke
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Ausbildungsplatzangebot der Bibliothek

Die Bibliothek der Hochschule Hannover wird zum 01.08.2012 ihren Ausbildungsplatz zur bzw. zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste neu besetzen.

Bewerbungen sind möglich bis zum 30.11.2011. Alles weitere kann der Stellenausschreibung entnommen werden.

22. November 2011
von Christian Hauschke
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Datenbank im Fokus: Statista

In der Reihe „Datenbank im Fokus“ möchten wir Ihnen Datenbanken vorstellen, die wir für Sie bereitstellen. Die erste Datenbank, um die es gehen soll, ist die Statistik-Datenbank Statista.

Was finden Sie in Statista?

In Statista sind statistische Daten verschiedener Quellen gesammelt. Sich selbst beschreibt Statista folgendermaßen:

Auf Statista.com finden Nutzer Statistiken zu über 60.000 Themen aus mehr als 10.000 verschiedenen Quellen. Statista deckt dabei 20 verschiedene Branchenkategorien von Agrarwirtschaft bis zu Verwaltung und Soziales ab. Statista bietet quantitative Fakten für Geschäftskunden sowie für Lehrende und Forscher an. […] Quellen dieser Zahlen und Daten sind vor allem Studien sowie Ergebnisse aus der aktuellen Marktforschung.

Eine wichtige Besonderheit an Statista sind die stets verfügbaren Metadaten und Quellenangaben. Sie können dort zum Beispiel folgende Statistik finden:

Betreuungsrelation an Fachhochschulen in Deutschland im Jahr 2009 nach Bundesländern

Betreuungsrelation an Fachhochschulen in Deutschland im Jahr 2009 nach Bundesländern

In der Beschreibung zu dieser Statistik – die übrigens in mehreren Formaten und Darstellungsarten exportierbar ist – werden Sie gleich auf den Ursprung dieser Zahlen verwiesen. In diesem Fall erfahren Sie, dass die Daten im Juni 2011 vom Statistischen Bundesamt auf S. 20 von Hochschulen auf einen Blick veröffentlicht wurden. Das Überprüfen der Daten und auch das Zitieren ist Ihnen somit möglich.

Einige der Statistiken in Statista sind frei recherchierbar. Wenn Sie den von der Bibliothek der Hochschule Hannover lizenzierten Zugang nutzen, haben Sie darüber hinaus Zugriff auf eine weitaus größere Menge an Daten. Sie können diesen lizenzierten Zugang im Campusnetz oder per VPN nutzen.

Sie haben Fragen zu Statista oder zum Zugang? Kontaktieren Sie uns!

28. Oktober 2011
von Christian Hauschke
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Werden gute wissenschaftliche Texte überhaupt kostenlos im Netz veröffentlicht?

Im Rahmen der Open Access Week 2011 möchten wir Ihnen verschiedene, häufig gestellte Fragen zum Open-Access-Publizieren (auch, aber nicht nur auf unserem Open-Access-Server SerWisS) beantworten. Wenn Sie darüber hinaus persönlich beraten werden möchten, wenden Sie sich bitte an serwiss@fh-hannover.de!


Qualität ist keine Frage des Mediums. Beispielsweise haben zwei der drei Medizin-Nobelpreisträger 2008 bereits Open Access publiziert und engagieren sich in den Boards von Open-Access-Fachzeitschriften. Und im Board der wirtschaftswissenschaftlichen Open-Access-Zeitschrift Economics sitzen gleich fünf Nobelpreisträger. Das Directory of Open Access Journals verzeichnet derzeit mehr als 7000 Open-Access-Fachzeitschriften.

Geht es um Open Access, kommt oft der Einwand, dass Peer Review (Begutachtung wissenschaftlicher Publikationen durch Experten im jeweiligen Fachgebiet) zwingend notwendig sei, um wissenschaftliche Qualität sicherzustellen. Open Access und Peer Review schließen sich jedoch nicht aus!

Nicht immer jedoch können Wissenschaftler auf die Publikationen selbst zugreifen, für die sie ein Peer Review durchgeführt haben. Daher hat sich die Initiative Research Without Walls gegründet:

Today, members of the research community must pay for access to read the very papers we peer reviewed, and aspiring researchers of limited means are locked out of knowledge essential to join the research community. In the age of Internet publishing, research that is reviewed by volunteers and often funded by the public should be freely available to all.

Die Initiative fordert dazu auf, Peer-Review-Tätigkeiten auf Open-Access-Publikationen zu beschränken. Die Zeichnung ist erst seit wenigen Tagen möglich. Doch schon jetzt sind verschiedene Unterzeichner gelistet, die bisher Reviews unter anderem für IEEE und ACM schrieben.