Biblioblog der Hochschule Hannover

9. September 2015
von Christian Hauschke
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Was ist eigentlich „DFKI 2011“?

Keine Anfrage nach einer spezifischen Quellenangabe kam in den letzten Jahren so häufig herein, wie es seit einigen Monaten mit der Frage nach dem Ursprung von „DFKI 2011“ der Fall ist. Als „DFKI 2011“ werden in der Fachliteratur verschiedene stufenartige Darstellungen der vier Industrierevolutionen bezeichnet, oft visualisiert durch kennzeichnende Kerntechnologien, zum Beispiel:

  1. Webstuhl
  2. Fließband
  3. Elektronik und IT
  4. Intelligente Fabrik oder Internet der Dinge

Auffällig für akribisch forschende Studierende ist: Die Quellbezeichnung „DFKI 2011“ wird meist nicht aufgelöst, weder im Abbildungs- noch im Literaturverzeichnis. Eine Publikation mit diesem Titel ließ sich auch nicht finden. Mit Hilfe der freundlichen MitarbeiterInnen des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, denn dafür steht DFKI, konnte das Rätsel jedoch gelöst werden.

Die erste derartige Abbildung tauchte im „Bericht der Promotorengruppe Kommunikation der Forschungsunion Wirtschaft – Wissenschaft“ mit dem Titel „Im Fokus : das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 ; Handlungsempfehlungen zur Umsetzung“ auf Seite 13 auf. Inzwischen haben wir diesen Bericht für Sie in unseren Bestand aufgenommen und in unserem Katalog verzeichnet.

Nun gibt es keine Ausrede mehr, die wenig hilfreiche Quellenangabe „DFKI 2011“ zu verwenden.

Wir bieten übrigens auch Rechercheschulungen an. Falls Sie Interesse an einer Schulung zur Recherche in Ihrem Fachgebiet haben, schauen Sie einfach in unserem Schulungskalender nach, wann der nächste Termin ansteht.

19. August 2015
von Christian Hauschke
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Neue Version Citavi 5.1 veröffentlicht

Gestern ist mit Citavi 5.1 eine neue Version erschienen, die einige Neuerungen mit sich bringt. Am interessantesten erscheinen uns dabei diese:

  • Das Wörterbuch der Rechtschreibprüfung ist jetzt um eigene Einträge erweiterbar (siehe Citavi-Handbuch).
  • Aus der juristischen Datenbank Juris können Titeldaten mit Hilfe des Pickers nach Citavi importiert werden

Darüber hinaus wurden zahlreiche Fehler behoben. Eine vollständige Liste mit allen Neuerungen findet sich auf der Citavi-Webseite.

20. Juli 2015
von Nina Thies
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Zentralbibliothek-Zeitschrift des Monats: Technology Review

ZeitschriftenDiesen Monat möchten wir Ihnen die Zeitschrift Technology Review vorstellen!

Technology Review ist die deutsche Lizenzausgabe der MIT Technology Review  des Massachusetts Institute of Technology und erscheint seit August 2003 im Heise Verlag.

„Technology Review wurde ursprünglich 1899 vom MIT als Zeitschrift für seine eigenen Absolventen herausgegeben. Der Relaunch der Zeitschrift 1998 führte zu einem ungeahnten Erfolg. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Auflagenstärke des Magazins verdreifacht. Inzwischen gibt es Ausgaben der Technology Review in China, Deutschland und Italien…“ (Quelle: Wikipedia)

Die Zeitschrift vermittelt Wissen und Orientierung zu Technologietrends und Innovationen von Unternehmen, Markt und Gesellschaft. Schwerpunkte sind u.a. Informations-, Bio- und Nanotechnologie. Technology Review ist das Magazin für Führungskräfte aus Wirtschaft und Gesellschaft, Mitarbeiter aus Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie für alle, die an der technologischen Entwicklung interessiert sind.

Bestand: Bei der Zeitschrift Technology Review wird nur der vorige und laufende Jahrgang bereitgehalten.

Die Technology Review erscheint monatlich. Die Zeitschrift befindet sich im alphabetisch aufgestellten Zeitschriftenbestand im Untergeschoss, wobei die aktuelle Ausgabe im Zeitschriftenaufsteller im Eingangsbereich ausliegt. Zeitschriften können generell nicht ausgeliehen werden, Sie haben aber die Möglichkeit sich Artikel zu kopieren oder kostenlos einzuscannen und an Ihre Email-Adresse zu senden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Bibliothekspersonal.

 

 

14. Juli 2015
von Horst Ferber
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Neues Handbuch Hochschullehre online verfügbar

Ab sofort kann auf das Neue Handbuch Hochschullehre im Campusnetz zugegriffen werden.

Das Handbuch ist ein umfassendes Werk zum modernen Lehren und Lernen an Hochschulen. Es wendet sich fachübergreifend und praxisorientiert vor allem an Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer. Darüber hinaus unterstützt das Handbuch alle hochschulischen Akteure, die gestaltend auf den Bereich Lehre und Studium einwirken.
Das Handbuch beinhaltet folgende zentrale Bereiche:

  • Lehren und Lernen
  • Planung von Hochschulveranstaltungen
  • Lehrmethoden und Lernsituationen
  • Medieneinsatz
  • Veranstaltungsformen
  • Beratung und Betreuung
  • Schlüsselqualifikationen und wissenschaftliches Arbeiten
  • Prüfungen und Leistungskontrollen
  • Evaluation und Akkreditierung
  • Organisationsentwicklung und Lehrkultur
  • Entwicklung von Rahmenbedingungen und Studiensystemen
  • Hochschuldidaktische Aus- und Weiterbildung

Die begleitende Webseite bietet:

  • Abonnenten des Handbuchs den kostenlosen Download aller erschienenen Beiträge im pdf-Format
  • umfassende Informationen über die Inhalte, die Autorinnen und Autoren sowie über das Herausgeberteam
  • eine Volltextsuche innerhalb des gesamten Beitragsangebots

8. Juli 2015
von Christian Hauschke
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SerWisS ist jetzt fit für Horizont 2020!

SerWisS, der Server für Wissenschaftliche Schriften der Hochschule Hannover, hat kürzlich ein paar Modernisierungen erfahren. Während viele davon eher technischer Natur sind und für die meisten unsichtbar bleiben, ist doch eine wichtige Neuerung hervorzuheben: SerWisS erfüllt nun die Bedingungen für Open-Access-Publikationen im EU-Forschungsprogramm Horizont 2020. Denn jede Publikation, die in Horizont-2020-Projekten entstanden ist, muss verpflichtend Open Access publiziert werden.

Was muss in Horizont 2020 publiziert werden?

  • Entweder die finale Verlags-Version (meist eine PDF-Datei)
    oder
  • eine finale Version Ihrer Veröffentlichung, einschließlich aller durch Begutachtungsverfahren vorgeschlagener Änderungen. Je nachdem, was der  Verlag zulässt, ist ein überarbeitetes Autorenmanuskript (oder Post-Print) ohne Formatierung und Layout durch den Verlag zu verwenden.

Wo soll in Horizont 2020 publiziert werden?

Wir empfehlen die Veröffentlichung auf unserem Schriftenserver SerWisS, der nun die notwendigen Vorgaben erfüllt. Gerne besprechen wir die Details mit Ihnen. Kontaktieren Sie uns unter serwiss@hs-hannover.de.

Wann soll in Horizont 2020 publiziert werden?

Schnell. Wenn Sie in einem Open-Access-Journal veröffentlichen, muss die Archiverung auf einem Repository wie SerWisS am Tage der Veröffentlichung erfolgen. Ansonsten haben Sie je nach Fachgebiet sechs bis zwölf Monate Zeit. Achten Sie also darauf, dass Ihr Verlag dies auch zulässt, bevor Sie einen Autorenvertrag unterschreiben!

Was ist mit FP7-Projekten?

Für FP7-Projekte (der Vorgänger von Horizont 2020) besteht noch keine Open-Access-Verpflichtung. Allerdings spricht die EU-Kommission eine deutliche Empfehlung (PDF) aus:

Finally…
The European Commission encourages all grant recipients (not only those covered by the open access pilot) to consider the question of open access when submitting their articles for publication. This not only provides greater visibility to their work, thereby potentially leading to more citations and greater research impact, but also reduces the likelihood of wasting time and public resources on duplicative research.

Um dieser Empfehlung Nachdruck zu verleihen, hat die EU-Kommission nun den FP7-Post-Grant-OA-Pilot eingerichtet. Darüber werden Mittel für Open-Access-Publikationen zu bereits genehmigten FP7-Projekten bereitgestellt.

Weitere Informationen erhalten Sie im Fact Sheet „Open access to publications and data in Horizon 2020“ und auf dieser Übersichtsseite zu Open Access in Horizont 2020. Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Kontaktieren Sie uns!