Biblioblog der Hochschule Hannover

18. Februar 2016
von Horst Ferber
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Neue Mathematik-Datenbank im HsH-Netz

Da es seit dem Wintersemester 2015/2016 das neue Studienangebot „Angewandte Mathematik“ gibt, sollte auch die zentrale bibliographische Datenbank auf dem Gebiet der Mathematik und ihrer Anwendungen an der Hochschule Hannover zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund ist die Bibliothek der Hochschule Hannover der DFG-geförderten Allianzlizenz „zbMATH“ beigetreten, wodurch alle Mitglieder der Hochschule aus dem Campusnetz freien Zugang auf die Datenbank haben.

Die Datenbank, auch bekannt unter dem Namen „Zentralblatt MATH„, referiert und dokumentiert in multilingualer Form neben Originalarbeiten aus über 3.500 mathematischen Zeitschriften und 1.100 Buchreihen auch Buchbesprechungen und Konferenzberichte aus der reinen und angewandten Mathematik sowie angrenzenden Gebieten wie z.B. Informatik und theoretischer Physik. Die einzelnen, von der Redaktion oder von unabhängigen Wissenschaftlern erstellten Referate erscheinen überwiegend in englischer Sprache, teilweise werden auch Abstracts der Originalarbeiten abgedruckt.

Enthalten sind über 3.300.000 Einträge aus dem Zeitraum 1868 – heute. zbMATH wächst jährlich um ca. 120.000 neue Datensätze. Die Daten des Jahrbuchs über die Forschritte der Mathematik (1868 – 1942) sind vollständig integriert. Der jeweils aktuelle Jahrgang wird mit einer Moving Wall dem o.g. Archiv hinzugefügt und steht damit im Sinne einer Nationallizenz zur Verfügung.

 

11. Februar 2016
von Christian Hauschke
1 Kommentar

Texte des Blogs der Bibliothek nun wiederverwendbar

Im wissenschaftlichen Bereich sind Lizenzen, die die Weiterverwendung von Inhalten erlauben, auf dem Weg zum De-Facto-Standard. Ob wissenschaftliche Publikationen, einschlägige Blogs oder so genannte Open Educational Resources. Besonders die Verwendung von Creative-Commons-Lizenzen erleichtert die Nachnutzung sehr. Auch wir haben hier im Blog schon von anderen erstellte Texte und Bilder nachgenutzt, zum Beispiel diesen Artikel über das Open-Access-Publizieren, der ursprünglich von der Fraunhofer-Gesellschaft stammt.

Bibliothek der fachhochschule hannover aussenansicht zentralbibliothek

Frei lizenziertes Bild der Zentralbibliothek. Von Horst Ferber (Fotofundus der Bibliothek der Hochschule Hannover) [CC BY-SA 3.0]

Dies sind gute Gründe, der Universitätsbibliothek TU Berlin zu folgen und die Inhalte unseres Blogs – sofern nicht anders gekennzeichnet – ab sofort und auch rückwirkend unter die Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz (auch CC BY 4.0 genannt) zu stellen. Ausgenommen von der Lizenz sind Abbildungen, Screenshots und Logos.

Damit dürfen die Inhalte in jedwedem Format oder Medium vervielfältigt und weiterverbreitet werden. Auch ist es erlaubt, Inhalte zu remixen, zu verändern oder darauf aufzubauen und zwar für beliebige Zwecke. Einzige Bedingung für die Nachnutzung ist die angemessene Angabe der Urheber- und Rechteangaben sowie der Hinweis darauf, ob Änderungen am ursprünglichen Inhalt vorgenommen wurden.

Der vorherige Absatz ist ein gutes Beispiel für eine Weiterverbreitung. Er stammt aus dem oben erwähnten Blog der Universitätsbibliothek TU Berlin und wurde dort von Anke Quast unter der Lizenz CC BY 4.0 veröffentlicht.

Über eine Rückmeldung zu weiterverwendeten Texten würden wir uns natürlich sehr freuen.

10. Februar 2016
von Anke Trigoussis
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Aktuell 56.128 E-Dissertationen im Katalog der HsH

Schon seit einigen Jahren können Sie im Katalog der Bibliothek der HsH elektronische Dissertationen mit Links zu den Volltexten finden. Nun werden monatlich Titeldaten der deutschen Dissertationen zu fast allen Sachgruppen, die in der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet werden, eingespielt.

Hier ein paar Beispiele:

 

4. Februar 2016
von Horst Ferber
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Bauen für die Hochschule Hannover am Ricklinger Stadtweg: wie alles anfing

Der (hoffentlich) bevorstehende Abschluss der Sanierungsarbeiten am Hauptgebäude der Hochschule Hannover am Ricklinger Stadtweg bietet einen schönen Anlass, auf die Ursprünge zurückzublicken.

Bereits Ende der Dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gab es baureife Pläne für das zu klein gewordene Gebäude der damals Städtischen Ingenieurschule in der Köbelingerstraße, doch bis zum Baubeginn sollten noch rund zwei Jahrzehnte vergehen.

Dazwischen lagen die fast völlige Ausbombung des Gebäudes im Oktober 1943, das Ausweichquartier in der Salzmannstraße und zusätzliche eher provisorische Unterkünfte in den Volksschulen Hennigesstraße und Harenbergerstraße sowie in der Mercedes-Benz-Vertretung in der Ohestraße.

Mit  der Übernahme der Schule im Jahre 1957 durch das Land Niedersachsen, wodurch aus der Städtischen die Staatliche Ingenieurschule wurde, begann die Bauplanung erneut: 36 Semesterräume für ca. 1.200 Studenten, zehn Zeichensäle, 11 Experimentier- und Vortragsäle, 13 Laboratorien, eine Aula, ein Vortragssaal für 300 Personen, mehrere Maschinenhallen, Konferenzräume, eine Bücherei und Arbeitsräume für die Schulleitung, die Dozenten und die Studierendenverwaltung entstanden ab dem Frühjahr 1958 auf insgesamt rund 20.000 qm.

Neubau 043

Oberbaurat Wilhelm Meier hat die Errichtung des Gebäudes von der Baustelleneinrichtung im Februar 1958 bis zum Einzug der ersten Studenten im März 1962 fotografisch festgehalten. Vom Einrichten der Baustelle („Straßenbau mit Schutt vom Leineschloss“) über die Errichtung der Gebäude („Die drei Zinken wachsen – Block 2, 3, 4“) bis zum Richtfest („Der Richtbaum geht hoch auf Block 9“) und dem Bezug der Gebäude („“Der Bau wird bezogen. Die Inneneinrichtungen sind noch in Arbeit. Handwerker [heraus wohnen] notwendig aber schwierig“).

Anhand der rund 150 Fotos, die er der Bibliothek überlassen hat, können Sie Schritt für Schritt die Baugeschichte des heutigen Hauptstandortes der Hochschule Hannover nachvollziehen. Die Anmerkungen zu den Bildinhalten sehen Sie, wenn sie auf die einzelnen Bilder klicken.