Biblioblog der Hochschule Hannover

17. April 2012
von Andrea Hofmann
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Elektronische Zeitschriftenarchive

Zu einigen gedruckten Zeitschriften, die die Zentralbibliothek abonniert hat, erscheinen Zeitschriftenarchive auf CD-ROM oder DVD. Wir stellen diese allen Angehörigen der Hochschule Hannover auf dem Bibliotheksserver zur Verfügung (Menüpunkt Zeitschriftenarchive). Voraussetzung für den Zugriff ist, dass Sie sich im Hochschulnetz befinden.

Zur Zeit sind elektronische Volltexte der Zeitschriften Elektor, entwickler magazin, Javamagazin, Linux Magazin, Linux User, Photon, Stahl und Eisen sowie WissenHeute im Angebot.

 

10. April 2012
von Horst Ferber
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RRZN-Handbücher: Nachschub eingetroffen

Lange erwartet, jetzt endlich nachgedruckt und bereits in der Bibliothek zum Kauf ausliegend: Bereits in der vierten Auflage erschienen ist das Handbuch MATLAB/Simulink, das von den beiden Professoren unserer Hochschule Rüdiger Kutzner und Sönke Schoof verfasst wurde. Nachdem es im letzten Jahr auch an unserer Hochschule zu den am meisten nachgefragten Titeln des  RRZN-Angebotes gehörte wurden wieder 40 Exemplare der neuen Auflage erworben.

Ebenfalls aufgestockt wurden die Vorräte an Handbüchern zu LaTeX, PHP, Word und andernen Programmen und Sprachen.

Alle Titel kosten zwischen 4.- und 6,50 € und können während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek von Mitgliedern der Hochschule erworben werden. An den anderen Standorten können Sie eine Bestellung über die zuständige Teilbibliothek aufgeben.

Auf der RRZN-Webseite der Bibliothek finden Sie die vollständige Übersicht der vorhandenen Titel.

30. März 2012
von Christian Hauschke
2 Kommentare

Open Access publizieren – eine Frage der Qualität?

Immer mehr Wissenschaftler aller Disziplinen haben inzwischen die Vorteile des Publizierens in Open Access Journals erkannt. Dennoch tritt häufig Unsicherheit in Bezug auf die Qualität dieser Journals auf. In aller Regel kommen nur wenige inhaltlich geeignete Zeitschriften für ein Thema in Frage. Einen Hinweis können hier die Kollegen der Fachdisziplin geben oder es hilft der Blick in das »Directory of Open Access Journals« (DOAJ), um eine Übersicht zu gewinnen. Bei Fraunhofer gibt es zusätzlich die Top-10-Liste der Publikationen für das eigene Institut und die kompetente Hilfe des zuständigen Fachinformationsmanagers vor Ort. Aber wie kann eine unbekannte Zeitschrift hinsichtlich ihrer Qualität beurteilt werden? Hierzu gibt es kein Patentrezept, aber einige Kriterien.

Die Qualität von Open Access Journals bestimmen

Einen Anhaltspunkt gibt der Journal Impact Factor (JIF). Dieser misst, wie oft die Artikel einer Zeitschrift in Relation zur Gesamtzahl der dort veröffentlichten Artikel zitiert werden. Je höher der Impact Factor, um so angesehener ist die Zeitschrift. In einigen Fachdisziplinen gibt es bereits Open Access Zeitschriften mit Impact Factor, etwa das »New Journal of Physics« (3.849) oder »Optics Express« (3.278). In kleinen Fachbereichen und bei neuen Journals steht dieses Kriterium noch nicht zur Verfügung, da sich der Impact Factor auf eine Zeitspanne von drei Jahren bezieht. Relevant ist vor allem, ob ein Qualitätssicherungsverfahren eingerichtet ist. Im Peer Review beurteilen Fachkollegen den Artikel auf Wissenschaftlichkeit, Neuheit, Stimmigkeit und Nachvollziehbarkeit.

Die Zeitschrift sollte über dieses Verfahren informieren und auch über die Besetzung ihres Editorial Boards Auskunft geben. Die Mitgliedschaft in der »Open Access Scholarly Publishers Association« (OASPA) garantiert darüber hinaus die Selbstverpflichtung auf Transparenz und eine faire Verlagspraxis im Sinne des Open Access Gedankens. Auch das Gesamterscheinungsbild (z. B. hochwertiger Satz und anspruchsvolle Gestaltung), oder die Forderung eines Nachweises (Fuß- oder Endnoten), das Vorhandensein von Abstracts und Keywords, geben Hinweise auf die Qualität des Journals. Letzten Endes hängt die Entscheidung des Autors für eine Zeitschrift von vielen Faktoren ab und kann nur individuell getroffen werden. Einen klaren Vorteil haben Open Access Zeitschriften dadurch, dass sie systematisch ausgewertet und bis auf die Texteebene hin erfasst werden und so bei Google oder in Spezialdatenbanken schneller gefunden und häufiger gelesen werden. Die Chance auf höhere Zitationsraten steigt somit.

Links zum Thema:

Dieser Artikel erschien ursprünglich im Open Access Newsletter 1/2012 der Fraunhofer-Gesellschaft (PDF, Creative Commons: BY-NC). Dort finden Sie auch einen Vorschlag für einen Kriterienkatalog zur Auswahl eines Open-Access-Journals.

27. März 2012
von Horst Ferber
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1750 Zeitungen aus 92 Ländern in 48 Sprachen

Über die Datenbank „Library Press Display haben Sie im Campusnetz Zugang zu den tagesaktuellen Ausgaben von rund 1750 internationalen Zeitungen und Magazinen aus 92 Ländern in 48 Sprachen. Das Spektrum reicht von der finnischen Zeitung „Aamulehti“ über „Le Figaro“,  „The Guardian“,  „Izvestia“,  „Wall Street Journal Europe“, „Washington Post“ bis hin zum „Zimbabwean“.

Die Darstellung der Artikel erfolgt im Originalformat. Direktes Bloggen und RSS Feeds Alerts sind möglich. Ferner können die Artikel einzelner Tageszeitungen auch via Windows Media Player gehört werden (Newspaper Radio).

Der Archivzugang umfasst die letzten 60 Tage.

Auf der Webseite von „Library Press Display“ können Sie nach Ländern und Titeln suchen, außerdem sind alle Zeitungen auch in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek enthalten.

22. März 2012
von Horst Ferber
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Forschungsdatenbank zu Agrarinformationen frei zugänglich

Im Datenbank-Informationssystem (DBIS) der Hochschule Hannover wird im Fachgebiet Verfahrenstechnik, Biotechnologie, Lebensmitteltechnologie eine neue Datenbank nachgewiesen: Das „Forschungssystem Agrar / Ernährung“ gibt einen Überblick über öffentlich finanzierte Forschung in den Agrar- und Ernährungswissenschaften. Grundlage des Portals sind Forschungsprojekte und Forschungseinrichtungen. Detailinformationen wie Fachgebiet, durchführende Institution, Förderprogramm, Verbundprojekt, Fördersumme usw. erlauben eine thematische oder institutionsbezogene Auswertung. Ziel des Portals ist es, die Transparenz und damit die Koordination der mit öffentlichem Geld geförderten Agrarforschung und Ernährungsforschung zu verbessern.

Weitere Informationen und den Link zur Datenbank gibt es im DBIS