Biblioblog der Hochschule Hannover

30. Juni 2017
nach Horst Ferber
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Ehe für alle und ein neues Urheberrechtsgesetz

Neben der Ehe für alle und dem „Facebook-Gesetz“ hat der Bundestag heute auch neue Regelungen im Urheberrecht beschlossen.

Das Gesetz strukturiert die gesetzlichen Schranken für Bildung, Wissenschaft und Forschung grundlegend neu und wird von den Hochschulen, Wissenschaftsorganisationen und Bibliotheken einhellig begrüßt. Er regelt deutlich klarer als bisher, welche urheberrechtlich geschützten Werke an Universitäten und Bildungseinrichtungen erlaubnisfrei genutzt werden dürfen. Bei den in der Praxis sehr wichtigen digitalen Semesterapparaten wird es keinen Lizenzvorrang geben, so dass Dozenten nicht aufwändig prüfen müssen, ob ein „angemessenes Lizenzangebot“ vorliegt.

Vom Tisch ist damit auch der Streit um die Frage, ob die angemessene Vergütung der Autoren einzeln oder pauschal abgerechnet werden muss. Ende letzten Jahres wurde in letzter Minute ein Kompromiss gefunden, der verhinderte, dass beispielsweise der Zugriff auf Dokumente auf der Lernplattform Moodle eingeschränkt bzw. zunächst gesperrt werden musste. Das neue Recht regelt eindeutig, dass die Nutzung urheberrechtlich relevanter Texte pauschal abzurechen sei.

Gegen das Gesetz gab es bis zuletzt Einwände und Widerstand insbesondere von Buch- und Zeitungsverlagen, die auf Änderungen bzw. ein Verschieben auf die nächste Legislaturperiode drängten. Auf ihre Initiative wurden leider gegenüber dem ersten Entwurf des Gesetzes noch zwei Änderungen aufgenommen: Nicht mehr genutzt werden dürfen zukünftig Zeitungsartikel und vergleichbare Presseerzeugnisse in Lernmanagementsystemen und auch bei der bibliothekarischen Fernleihe. Außerdem wurden die neuen Regelungen auf fünf Jahre befristet. Hier besteht allerdings die Hoffnung, dass eine Verlängerung oder Entfristung erfolgen kann, wenn sich die Regelungen bewähren und die skizzierten Untergangsszenarien für die Verlagswirtschaft nicht eintreten werden.

„Die Reform ermöglicht, dass in Deutschland  Bildung, Forschung, Lehre und Unterricht auch zukünftig ihren gesicherten Platz in der modernen Wissensgesellschaft haben. Wie bei jedem mühsam gefundenen Kompromiss hätten wir aber auch einige Punkte aus unserer Perspektive gerne anders geregelt gesehen. Insgesamt jedoch gibt es deutlich mehr Licht als Schatten“, so Barbara Lison, Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes.

29. Juni 2017
nach Christoph Schiller
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Kurse zum wissenschaftlichen Arbeiten

Im Juli/August bietet das Team der Schreibwerkstatt Kurse zum wissenschaftlichen Arbeiten an. Die Bibliothek beteiligt sich mit Workshops zur Recherche und Literaturverwaltung.

Das Verfassen einer Hausarbeit oder einer Abschlussarbeit bedeutet mehr als einen Text zu schreiben. Ein solche Arbeit lässt sich wie ein Projekt planen: Sie erstellen ein Exposé, damit Ihre Lehrkraft die Gliederung, Methodik und Literatur der Arbeit gegebenenfalls in die richtigen Bahnen lenkt. Ein Zeitplan hilft, damit Sie stets den Überblick behalten. Erfahrungsgemäß vergeht die Bearbeitungszeit mit Korrigieren, Formatieren und Drucken schneller als gedacht. Aus Sicht der Bibliothek lohnt es sich, wenn Sie sich Zeit für die Recherche nehmen. Das Angebot an Suchwerkzeugen sowie deren Benutzung mag im Vergleich zu google umständlich sein. Dafür finden Sie hochwertige Literatur, deren Angaben Sie mit Literaturverwaltungsprogrammen wie Citavi leicht in Ihre Arbeit einbinden. Denn die verwendete Literatur und deren korrekte Zitierung fließen mit in die Benotung ein. Schließlich erhalten Sie in den Kursen Tipps, wie Sie schnell ins Schreiben kommen und Schreibblockaden überwinden.

The Writing Center provides support and courses, if you need to write in English!

Alle Kurse im Überblick und Anmeldemöglichkeiten erhalten Sie online auf der Seite der Schreibwerkstatt.
Darüber hinaus finden Sie bei uns ausreichend Literatur zum wissenschaftlichen Arbeiten als Buch / e-book. Hier eine Auswahl:

Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens von Franck und Stary Die Bachelorarbeit an Universität und Fachhochschule von Klaus Samac, Monika Prenner und Herbert Schwetz

Kontaktieren Sie uns – unabhängig von diesem Angebot:
schreibberatung@hs-hannover.de
bibliothek@hs-hannover.de

26. Juni 2017
nach Anke Trigoussis
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Semesterschließfächer in der Zentralbibliothek

Seit heute liegen die Anmeldelisten für die Semesterschlüssel in der Zentralbibliothek aus (bis zum 08. Juli). Die Benachrichtigungen erfolgen im August per E-Mail. Schlüssel, die bis zum 07. Oktober nicht abgeholt werden, können an die Nachrücker ausgegeben werden.

 

7. Juni 2017
nach Nina Thies
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Elektroautomobil : Elektroautos, Plug-in-Hybridfahrzeuge, Elektrozweiräder

Wußten Sie schon…

… dass  das erste 1888 in Deutschland entwickelte Elektrofahrzeug der Flocken Elektrowagen war? Es konnte aber bisher nicht eindeutig festgestellt werden, ob es sich dabei auch um das erste vierrädrige Elektroauto der Welt handelt!

Wir möchten Ihnen diesmal diesen neuen und interessanten  Zeitschriftentitel Elektroautomobil vorstellen, den die Zentralbibliothek zum Thema „Elektromobilität“ angeschafft hat!

Diese neu abonnierte Zeitschrift ist wie die

Emobility tec: Systeme, Komponenten und Technologien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

eine deutschsprachige Fachzeitschrift, die ausschließlich über Elektromobilität berichtet.

Diese Themen sind u.a. enthalten:

  • autonomes Fahren
  • Ladesysteme
  • Batterietechnologie
  • Plug-in bzw. Steckdosen-Hybridfahrzeuge

 

Also alle bewegenden Themen rund um die Elektromobilität von heute und morgen!

Wie immer können Zeitschriftenhefte generell nicht ausgeliehen werden. Sie haben aber die Möglichkeit, die Artikel in der Bibliothek zu kopieren oder einzuscannen und an Ihre E-Mail-Adresse zu senden.

Bei Anregungen und Fragen wenden Sie sich bitte an das Bibliothekspersonal!

 

 

31. Mai 2017
nach Horst Ferber
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Campusweit frei nutzbar: Neues Handbuch Hochschullehre

Das Neue Handbuch Hochschullehre ist ein umfassendes Werk zum modernen Lehren und Lernen an Hochschulen. Es wendet sich fachübergreifend und praxisorientiert vor allem an Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer. Darüber hinaus unterstützt das Handbuch alle hochschulischen Akteure, die gestaltend auf den Bereich Lehre und Studium einwirken.

Das Handbuch beinhaltet folgende zentrale Bereiche:

  • Lehren und Lernen
  • Planung von Hochschulveranstaltungen
  • Lehrmethoden und Lernsituationen
  • Medieneinsatz
  • Veranstaltungsformen
  • Beratung und Betreuung
  • Schlüsselqualifikationen und wissenschaftliches Arbeiten
  • Prüfungen und Leistungskontrollen
  • Evaluation und Akkreditierung
  • Organisationsentwicklung und Lehrkultur
  • Entwicklung von Rahmenbedingungen und Studiensystemen
  • Hochschuldidaktische Aus- und Weiterbildung

Die begleitende Webseite bietet:

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