Biblioblog der Hochschule Hannover

16. August 2016
nach Andrea Hofmann
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Umstellungsarbeiten am Bibliothekssystem

Am Freitag, 19.08.16, beginnen ab 17 Uhr umfangreiche Umstellungsarbeiten an unserem Bibliothekssystem. Voraussichtlich ist bis zum 26.08.16 kein Ausleihbetrieb möglich.

Sie können die Zentralbibliothek, und die Teilbibliothek BV während der Umstellungsphase zu den regulären und die Bibliothek im Kurt-Schwitters-Forum zu den reduzierten Öffnungszeiten nutzen, jedoch keine Bücher nach Hause entleihen. Bücher, die Sie zurückgeben möchten, nehmen wir an und buchen sie zurück, sobald es wieder möglich ist. Die Teilbibliothek DGS in Kleefeld bleibt wegen zeitgleicher Renovierungsarbeiten vom 22.-26.08.16 geschlossen.

Gesamtkatalog Signatur

Gesamtkatalog Signatur

Gesamtkatalog URL

Gesamtkatalog URL

 

Sie können über den Gesamtkatalog Hannover im Bestand der hannoverschen Bibliotheken recherchieren. Bei der Titelanzeige finden Sie unten die „Besitzenden Bibliotheken“. Dort können Sie sich gegebenenfalls unsere Signatur, das heißt den Standort des Buches anzeigen lassen. Bei elektronischen Ressourcen finden Sie dort den direkten Link auf das Dokument.

Der Zugriff auf Ihr Bibliothekskonto (über den herkömmlichen Katalog) sowie Leihfristverlängerungen und Vormerkungen sind nicht möglich. Auch am Ausleihtresen sind keine Transaktionen möglich, die Ihr Ausleihkonto betreffen. Während der Umstellungszeit werden selbstverständlich keine Mahnungen verschickt. Es ist also kein Problem, falls eine Leihfrist auf Ihrem Bibliothekskonto in diesen Zeitraum fällt.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

24. August 2016
nach Christian Hauschke
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SerWisS: Open Access mit Zertifikat

DINI-Zertifikat 2013SerWisS, der Server für Wissenschaftliche Schriften der Hochschule Hannover, wurde ausgezeichnet mit dem DINI-Zertifikat 2013. Damit ist SerWisS einer von erst 13 Servern in Deutschland, die diese Zertifizierung erfolgreich abschließen konnten. In Niedersachsen sind wir sogar die Ersten.

Das DINI-Zertifikat beinhaltet umfangreiche Evaluierungen der technischen Grundlagen eines Open-Access-Repositories, aber auch der Datenqualität und der Unterstützung der AutorInnen. Die drei zu prüfenden Kernprozesse werden wie folgt benannt:

  • Dienstleistungen für Autor/-innen und Herausgeber/-innen,
  • Übernahme, Aufbereitung und langfristige Speicherung der zur Publikation gehörenden elektronischen Dokumente inklusive der Metadaten,
  • öffentliche Bereitstellung der Publikationen, Sicherstellung der Auffindbarkeit für den unmittelbaren menschlichen bzw. den für übergreifende Dienste erforderlichen maschinellen Zugriff sowie Weitergabe der Metadaten und ggf. Publikationen.

Die Kriterien lassen sich en détail einsehen im DINI-Zertifikat für Open-Access-Repositorien und -Publikationsdienste 2013 (PDF).

Wenn auch Sie auf SerWisS publizieren möchten, nutzen Sie bitte unser Veröffentlichungsformular. Die häufigsten Fragen dazu haben wir hier beantwortet.

15. August 2016
nach Christian Hauschke
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Artikel bei ResearchGate und Co hochladen: Welcher Verlag erlaubt was? Und wie Open Access ist das eigentlich?

Der folgende Artikel wurde von Michaela Voigt im Blog der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin (zum Original) veröffentlicht und steht unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz

Akademische Netzwerke erfreuen sich großer Beliebtheit: Die sicher bekanntesten Plattformen sind ResearchGate und Academia.edu, die nach eigenen Angaben über 10 Mio. bzw. 40 Mio. Mitglieder haben. Das Prinzip ist einfach: Wie bei anderen sozialen Netzwerken auch kann sich jeder kostenfrei registrieren und ein eigenes Profil anlegen. Die Plattformen versprechen, man könne sich mit Kolleginnen und Kollegen vernetzen, Publikationen mit anderen teilen, Statistiken bekommen über Aufrufe und Zitationen der eigenen Publikationen, interessante Stellen finden, und vieles mehr.

„Publikationen mit anderen teilen“ legt den Gedanken nahe, dass akademische Netzwerke auch Open Access fördern, und dass wer seine Publikationen hier einstellt, Open Access publiziert. Die Verantwortlichen von Repositorien sehen das häufig anders, so auch wir: Es geht beim Open-Access-Publizieren um weit mehr als das Hochladen von PDFs! Wirklich Open Access ist ein Artikel, wenn er in einem gesicherten, standardkonformen und offenen Archiv zur Verfügung gestellt wird.

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18. Juli 2016
nach Horst Ferber
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Normung in der Lehre: Handlungsempfehlungen erschienen

Die Bibliothek der HsH bietet vielfältige Möglichkeiten, DIN-Normen, VDI-Richtlinien und andere Standards im Campus-Netz zu recherchieren und meistens auch als Volltext herunterzuladen und auszudrucken. Die Nutzungszahlen zeigen, dass das Angebot gut nachgefragt ist: Perinorm belegt in unseren Datenbank-Charts die Nummer eins.

Jetzt haben DIN und IPEK (Institut für Produktentwicklung am Karlsruher Institut für Technologie – KIT) als Projektpartner im Rahmen eines BMBF-Projektes den Leitfaden „Handlungsempfehlungen zur Integration von Normung und Standardisierung in die akademische Lehre“ erarbeitet.  Ziel des Leitfadens ist anhand von Handlungsempfehlungen aufzuzeigen, wie das Themenfeld Normung und Standardisierung in die akademische Lehre integriert werden kann. Zielgruppe der erarbeiteten Broschüre sind Lehrende an Universitäten und Fachhochschulen.

Hier finden Sie den Volltext des Leitfadens: Handlungsempfehlungen zur Integration von Normung und Standardisierung in die akademische Lehre (PDF).

 

15. Juli 2016
nach Christian Hauschke
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Zweitveröffentlichung auf SerWisS – wie geht das?

Unter Zweitveröffentlichung versteht man die Veröffentlichung von Texten, die andernorts schon einmal erschienen sind. Rechtlich möglich kann das auf verschiedene Weise sein. So sichern viele Verlage ihren Autorinnen und Autoren zu, dass sie ihre Publikationen auf einer eigenen Webseite oder der ihrer Institution (also z.B. auf SerWisS, dem Server für Wissenschaftliche Schriften der Hochschule Hannover) unter bestimmten Bedingungen veröffentlicht werden darf. Manchmal muss die vom Verlag veröffentlichte Fassung verwendet werden, manchmal darf es genau diese nicht sein. Welche Bedingungen jeweils einzuhalten sind, finden Sie

Am einfachsten ist eine Zweitveröffentlichung, wenn Sie von vornherein in einer Open-Access-Zeitschrift mit einer „freien“ Lizenz publiziert haben. Die bekanntesten Lizenzen sind hier die Creative-Commons-Lizenzen, die hier im Blog schon des öfteren thematisiert wurden. Diese Lizenzen erlauben die Verbreitung und Wiederveröffentlichung unter genau festgelegten Bedingungen. Auch originäre SerWisS-Publikationen können unter einer solchen Lizenz veröffentlicht und somit anderso wiederveröffentlicht werden.

Wir haben nun geschaut, wo sich Publikationen unter einer solchen Lizenz finden und haben diese jetzt auf SerWisS veröffentlicht. Die Liste der Publikationen finden Sie weiter unten.

Und was haben Sie davon? Zuerst einmal ist Ihre Publikation damit langzeitarchiviert. Ob der Verlag, in dem Ihr Artikel erschienen ist, fortbestehen wird, ist ungewiss. Wir kooperieren daher mit der Deutschen Nationalbibliothek, die SerWisS-Publikationen in ihre Langzeitarchivierung übernimmt. Weiterhin erhöhen wir die Sichtbarkeit Ihrer Publikationen. Auch ohnehin frei zugängliche Artikel müssen schließlich erst einmal gefunden werden, bevor sie gelesen werden können. Was wir mit Sichtbarkeit meinen, haben wir hier in einem Blog-Beitrag erläutert.

Darüber hinaus trägt Ihre Publikation dazu bei, das breite Forschungsportfolio der Hochschule in der Öffentlichkeit mit inzwischen über 450 frei zugänglichen wissenschaftlichen Publikationen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wenn Sie auf SerWisS publizieren möchten, nutzen Sie bitte unser Veröffentlichungsformular. Die häufigsten Fragen dazu haben wir hier beantwortet. Hinweise auf weitere frei lizenzierte Publikationen von Autorinnen und Autoren an der Hochschule Hannover nehmen wir natürlich sehr gerne entgegen!

Die frei lizenzierten und auf SerWisS aktuell zweitveröffentlichten Publikationen im Überblick: Weiterlesen →